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Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 waren für Stuttgart bei Erstellung dieser Seite noch nicht veröffentlicht (Ausgabe voraussichtlich März–Juni 2026). Neuester gesicherter Stand: 01.01.2025 (veröffentlicht 25.06.2025) mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 1.530 €/m² (−5,5 % gegenüber Vorjahr). Die Detail-Tabellen unten beziehen sich auf den Stichtag 01.01.2024.
Stuttgart differenziert die Bodenrichtwerte stark nach Nutzungsart und Stadtteil. Im Wohnungsbau (WA/WR) reichen die Werte von rund 900 €/m² (Hohenheim/Plieningen) bis 3.000 €/m² in der Stadtmitte. Die größte Spanne liegt in den Misch- und Kerngebieten mit bis zu 30.000 €/m² für Geschäftshäuser in der Stadtmitte.
| Wohnbauflächen (WA/WR) | Wert €/m² |
|---|---|
| Stadtmitte | 3.000 |
| Vaihingen | 1.200 – 1.800 |
| Hohenheim/Plieningen | 900 – 1.330 |
| Bad Cannstatt | 900 – 1.740 |
| Feuerbach | 870 – 2.270 |
| Gablenberg/Ostheim | 1.240 – 2.270 |
| Misch-/Kerngebiete (MI/MK) | Wert €/m² |
|---|---|
| Stadtmitte | 3.000 – 30.000 |
| Vaihingen | 1.420 – 1.640 |
| Hohenheim/Plieningen | 1.040 – 1.230 |
| Bad Cannstatt | 960 – 1.690 |
| Feuerbach | 1.020 – 1.890 |
| Gablenberg/Ostheim | 1.620 – 2.700 |
| Gewerbegebiete (GE) | Wert €/m² |
|---|---|
| Vaihingen | 800 – 1.540 |
| Hohenheim/Plieningen | 400 – 490 |
| Bad Cannstatt | 290 – 450 |
| Feuerbach | 1.060 – 1.200 |
| Gablenberg/Ostheim | 250 – 720 |
2023 wurden 4.202 Verkäufe registriert (−11 %) mit einem Umsatz von 2,295 Mrd. € (−35,7 %). Unbebaute Grundstücke kamen auf 524 Verkäufe (−4 %, 149 Mio. €), bebaute Grundstücke auf 818 Verkäufe (−13,1 %, 1,16 Mrd. €). Der überproportionale Umsatzrückgang gegenüber den Verkaufszahlen weist auf eine spürbare Preiskorrektur hin.
| Jahr | Verkäufe | Umsatz Mio. € | Δ Verkäufe | Δ Umsatz |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.724 | 3.567 | −9,0 % | −23,5 % |
| 2023 | 4.202 | 2.295 | −11,0 % | −35,7 % |
Stuttgart befindet sich nach dem Boom in einer Korrekturphase: Der durchschnittliche Bodenrichtwert sank zum 01.01.2025 um 5,5 % auf 1.530 €/m², begleitet von rückläufigen Verkäufen (−11 %) und einem deutlich gesunkenen Geldumsatz (−35,7 % im Jahr 2023). Trotz der Korrektur bleibt Stuttgart einer der teureren Großstadtmärkte Süddeutschlands, vergleichbar mit München.
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des unbebauten Bodens je Quadratmeter in einer Zone. Der Verkehrswert (Marktwert) Ihrer Immobilie kann davon abweichen, weil Gebäude, Zuschnitt, Ausnutzbarkeit und Zustand hinzukommen. In Stuttgarts kleinteiliger Topografie mit großen Lageunterschieden ist der Bodenrichtwert ein erster Anhaltspunkt, ersetzt aber keine individuelle Bewertung.
Geben Sie in der kostenfreien Suche oben Adresse oder Flurstücksdaten ein – der zuletzt verfügbare amtliche Bodenrichtwert (Baden-Württemberg) für Ihre Lage wird ermittelt. Für eine vollständige Einschätzung inklusive Gebäude schließen Sie eine Gesamtbewertung an. Vergleichswerte anderer Großstädte finden Sie z. B. für Frankfurt am Main oder München.
Der amtlich ermittelte durchschnittliche Lagewert je Quadratmeter Boden in einer Bodenrichtwertzone, festgelegt vom Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten in Stuttgart.
In der Stadtmitte werden im Misch-/Kerngebiet bis zu 30.000 €/m² für Geschäftshäuser erreicht; im reinen Wohnungsbau liegt der Höchstwert bei rund 3.000 €/m².
Zum Stichtag 01.01.2025 lag der Durchschnitt bei 1.530 €/m² – ein Rückgang um 5,5 % gegenüber dem Vorjahr.
Ja, der Durchschnitt gab zum 01.01.2025 um 5,5 % nach; auch Verkäufe (−11 %) und Geldumsatz (−35,7 % in 2023) gingen deutlich zurück.
Baden-Württemberg veröffentlicht die Werte zum Stichtag 01.01.2026 erst im Frühjahr/Sommer 2026. Bis dahin zeigen wir transparent den letzten amtlichen Stand.