Ermitteln Sie den Bodenrichtwert für Ihr Frankfurter Grundstück und ordnen Sie ihn in die aktuelle Marktlage ein. Für eine individuelle Auskunft nutzen Sie die kostenfreie Suche.
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Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 sind über BORIS Hessen abrufbar; der Immobilienmarktbericht Frankfurt am Main 2026 liegt vor. Frankfurt bleibt der teuerste Bodenmarkt Hessens und einer der teuersten Deutschlands – getragen vom Bankenviertel und der zentralen Einkaufslage.
Die folgenden Detail-Tabellen beruhen auf dem Bericht mit Stichtag 01.01.2024 (Marktdaten 2023). Sie werden ersetzt, sobald die vollständigen 01.01.2026-Tabellen ausgewertet sind – die 2026er Eckdaten oben sind bereits berücksichtigt.
Frankfurt weist eine extreme Spreizung auf: von einfachen Wohnlagen ab 370 €/m² bis zur Spitzenlage „Zeil" mit 35.000 €/m² (gemischte Bauflächen). Zum Stichtag 01.01.2024 lag der durchschnittliche generalisierte Bodenrichtwert für Wohnbauflächen bei 2.091 €/m²; gegenüber 01.01.2022 blieb der Minimalwert bei 370 €/m², während der Maximalwert um 15,0 % auf 8.500 €/m² zurückging.
| Wohnbauflächen €/m² | 2022 | 2024 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Minimalwert | 370 | 370 | 0,0 % |
| Maximalwert | 10.000 | 8.500 | −15,0 % |
| Durchschnitt | 2.398 | 2.091 | −12,8 % |
| Gemischte Bauflächen €/m² | 2022 | 2024 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Minimalwert | 230 | 230 | 0,0 % |
| Maximalwert | 41.000 | 35.000 | −14,6 % |
| Durchschnitt | 2.408 | 1.974 | −18,0 % |
| Gewerbliche Bauflächen €/m² | 2022 | 2024 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Minimalwert | 250 | 250 | 0,0 % |
| Maximalwert | 950 | 850 | −10,5 % |
| Durchschnitt | 373 | 369 | −1,1 % |
Landwirtschaftsflächen verzeichneten eine leichte Wertsteigerung auf durchschnittlich 8,53 €/m² (Min 7,00 €/m², Max 12,00 €/m²).
2023 wurden 3.290 Transaktionen verzeichnet – ein Rückgang um 24,9 % gegenüber 4.378 im Jahr 2022. Am stärksten brach das Wohnungseigentum ein (−31,4 %).
| Immobilienart | 2022 | 2023 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Unbebaut | 340 | 328 | −3,5 % |
| Bebaut | 921 | 823 | −10,6 % |
| Wohnungseigentum | 3.117 | 2.139 | −31,4 % |
| Gesamt | 4.378 | 3.290 | −24,9 % |
Der Geldumsatz sank 2023 auf 2.539 Mio. € (−47,0 % gegenüber 4.789 Mio. €). Besonders deutlich fiel der Rückgang bei unbebauten Grundstücken aus (−72,7 %).
| Immobilienart | 2022 Mio. € | 2023 Mio. € | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Unbebaut | 450 | 123 | −72,7 % |
| Bebaut | 2.886 | 1.469 | −49,1 % |
| Wohnungseigentum | 1.453 | 947 | −34,8 % |
| Gesamt | 4.789 | 2.539 | −47,0 % |
Zwischen den Stichtagen 01.01.2022 und 01.01.2024 gaben die Frankfurter Bodenrichtwerte spürbar nach: Wohnbauflächen im Durchschnitt −12,8 %, gemischte Bauflächen −18,0 %, gewerbliche Bauflächen nahezu konstant (−1,1 %). Begleitet wurde dies von einem Einbruch bei Transaktionen (−24,9 %) und Geldumsatz (−47,0 %) im Jahr 2023 – Folge gestiegener Finanzierungskosten. Für den aktuellen Stichtag 01.01.2026 meldet Hessen wieder leicht steigende Grundstückspreise in Wohngebieten (+2,5 %), was auf eine beginnende Stabilisierung hindeutet.
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des unbebauten Bodens je Quadratmeter in einer Zone. Der Verkehrswert (Marktwert) Ihrer Immobilie kann davon stark abweichen, da Gebäude, Geschossflächenzahl, Zuschnitt und Zustand einfließen. Gerade in Frankfurt mit seiner enormen Lagespreizung (370 € bis 35.000 €/m²) ist der Bodenrichtwert nur ein erster Orientierungspunkt und ersetzt keine individuelle Bewertung.
Geben Sie in der kostenfreien Suche oben Adresse oder Flurstücksdaten ein – der amtliche Bodenrichtwert (Hessen, Stichtag 01.01.2026) für Ihre Lage wird automatisch ermittelt. Für eine vollständige Einschätzung inklusive Gebäude schließen Sie eine Gesamtbewertung an. Vergleichswerte anderer Metropolen finden Sie z. B. für München oder Köln.
Der amtlich ermittelte durchschnittliche Lagewert je Quadratmeter Boden in einer Bodenrichtwertzone, festgelegt von der Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse Hessen (ZGGH) bzw. dem örtlichen Gutachterausschuss.
Auf der Einkaufslage „Zeil" mit 35.000 €/m² (gemischte Bauflächen, Stichtag 01.01.2026 unverändert Spitzenlage).
Zwischen 2022 und 2024 sanken die Durchschnittswerte für Wohnbauflächen um 12,8 %; zum Stichtag 01.01.2026 meldet Hessen wieder +2,5 % in Wohngebieten.
Der generalisierte Durchschnitt für Wohnbauflächen lag zum 01.01.2024 bei 2.091 €/m², die Spanne reicht von 370 bis 8.500 €/m².
Die aktuellen Bodenrichtwerte beziehen sich auf den Stichtag 01.01.2026 (BORIS Hessen); die Detail-Marktdaten stammen aus dem Bericht 2024 und werden fortlaufend nachgezogen.