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Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 waren für München bei Erstellung dieser Seite noch nicht veröffentlicht (Ausgabe voraussichtlich Mitte 2026 über bodenrichtwerte.bayern.de; bayernweit liefern alle 96 Gutachterausschüsse bis Ende Juni 2026). Die folgende Analyse bezieht sich auf den letzten amtlichen Stichtag 01.01.2024 bzw. das Marktjahr 2023 und wird nachgezogen, sobald die 2026er Werte vorliegen. So bleibt die Einordnung belegt und nachvollziehbar.
München ist der teuerste Grundstücksmarkt Deutschlands. Die Bodenpreisreihe für unbebaute Grundstücke zeigt eine volatile Entwicklung mit leichter Abwärtstendenz: Im individuellen Wohnungsbau fiel der Quadratmeterpreis von 2.500 € (2021) über 2.400 € (2022) auf 2.000 € (2023) – ein Minus von 16,7 % zum Vorjahr und 20 % gegenüber 2021. Im Gewerbebauland sank der Wert von 750 €/m² (2021) auf 620 €/m² (2022) und erholte sich 2023 auf 720 €/m².
| Nutzungsart | 2021 (€/m²) | 2022 (€/m²) | 2023 (€/m²) | Entwicklung 22→23 |
|---|---|---|---|---|
| Individueller Wohnungsbau | 2.500 | 2.400 | 2.000 | −16,7 % |
| Gewerbebauland | 750 | 620 | 720 | +16,1 % |
Die Zahl der Immobilientransaktionen sank 2023 um 12,0 % auf 8.177 und setzte damit den 2022 begonnenen Abwärtstrend fort. Gegenüber dem Höchststand 2021 (13.089) ist die Zahl der Verkäufe in zwei Jahren um 37,5 % gefallen.
| Jahr | Transaktionen | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 13.089 | +9,7 % |
| 2022 | 9.287 | −29,0 % |
| 2023 | 8.177 | −12,0 % |
Der Geldumsatz brach noch stärker ein als die Transaktionszahlen: −36,7 % auf 7,54 Mrd. €. Gegenüber dem Rekordjahr 2021 (18,85 Mrd. €) entspricht das einem Rückgang um rund 60 % in zwei Jahren – ein klarer Hinweis auf eine gleichzeitige Preiskorrektur.
| Jahr | Geldumsatz (Mrd. €) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 | 18,85 | +35,2 % |
| 2022 | 11,92 | −36,7 % |
| 2023 | 7,54 | −36,7 % |
Die Zahlen belegen eine erhebliche Abkühlung des Münchner Marktes 2023. Der überproportionale Rückgang des Geldumsatzes gegenüber den Transaktionen weist auf eine deutliche Preiskorrektur hin; steigende Zinsen, höhere Baukosten und wirtschaftliche Unsicherheit haben den zuvor boomenden Markt geprägt. Die Münchner Entwicklung fiel dabei stärker aus als der bayernweite Trend. Trotz der Korrektur bleibt München mit rund 2.000 €/m² für individuellen Wohnungsbau das mit Abstand teuerste Pflaster unter den deutschen Großstädten.
Der Bodenrichtwert beschreibt den durchschnittlichen Lagewert des unbebauten Bodens je Quadratmeter in einer Zone. Der Verkehrswert (Marktwert) Ihrer Immobilie kann davon deutlich abweichen, weil Gebäude, Zuschnitt, Ausnutzbarkeit und Zustand hinzukommen. Gerade im Hochpreismarkt München ist der Bodenrichtwert nur ein erster Anhaltspunkt und ersetzt keine individuelle Bewertung.
Geben Sie in der kostenfreien Suche oben Adresse oder Flurstücksdaten ein – der zuletzt verfügbare amtliche Bodenrichtwert für Ihre Lage wird ermittelt. Für eine vollständige Einschätzung inklusive Gebäude schließen Sie eine Gesamtbewertung an. Vergleichswerte anderer Metropolen finden Sie z. B. für Frankfurt am Main oder Hamburg.
Der amtlich ermittelte durchschnittliche Lagewert je Quadratmeter Boden in einer Bodenrichtwertzone, festgelegt vom Gutachterausschuss für die Landeshauptstadt München. Der nächste Stichtag (01.01.2026) wird Mitte 2026 veröffentlicht.
Im individuellen Wohnungsbau lag der Preis 2023 bei rund 2.000 €/m², im Gewerbebauland bei rund 720 €/m² – Spitzenwerte unter den deutschen Großstädten.
Ja, im individuellen Wohnungsbau von 2.500 €/m² (2021) auf 2.000 €/m² (2023), also −20 % in zwei Jahren. Auch Transaktionen (−37,5 %) und Geldumsatz (−60 %) gingen seit 2021 stark zurück.
Bayern veröffentlicht die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 erst Mitte 2026. Bis dahin zeigen wir transparent den letzten amtlichen Stand und ziehen die neuen Werte anschließend nach.
Sie beziehen sich auf den Stichtag 01.01.2024 (Marktjahr 2023); die 2026er Werte folgen nach Veröffentlichung über bodenrichtwerte.bayern.de.