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Bodenrichtwerte für Hamburg

Ermitteln Sie den Bodenrichtwert für Ihr Hamburger Grundstück und ordnen Sie ihn in die aktuelle Marktlage 2026 ein. Für eine individuelle Auskunft nutzen Sie die kostenfreie Suche.

Bodenrichtwert für Hamburg anfordern

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Bodenrichtwert ermitteln →Kostenfrei für Ihr Grundstück – Adresse oder Flurstück eingeben. Gesamtbewertung (ObjektAI) →Vollständige, KI-gestützte Bewertung Ihrer Immobilie.

Aktuelle Marktlage Hamburg 2026

Datengrundlage ist der Immobilienmarktbericht Hamburg 2026 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Hamburg (Marktdaten 2025); die Bodenrichtwerte beziehen sich auf den Stichtag 01.01.2026. Nach den deutlichen Rückgängen der Vorjahre hat sich der Hamburger Markt 2025 spürbar erholt: Transaktionen und Geldumsatz stiegen wieder, während die Bodenrichtwerte für Einfamilienhausbauplätze leicht nachgaben.

Die folgenden Detail-Tabellen sind klar mit ihrem Stichtag 01.01.2024 gekennzeichnet (Marktdaten 2023) und werden ersetzt, sobald die vollständigen 01.01.2026-Tabellen ausgewertet sind. Die 2026er Eckdaten oben sind bereits berücksichtigt.

Bodenrichtwerte Hamburg: Spanne & Lagen (Stichtag 01.01.2024)

Hamburg weist eine sehr große Spanne auf – von einfachen Lagen in Wilhelmsburg und Cranz bis zur Spitzenlage HafenCity. Unter den 33.038 ermittelten Bodenrichtwerten für Ein- und Zweifamilienhausgrundstücke reicht die Spanne vom niedrigsten Wert in Wilhelmsburg (223 €/m²) bis zur HafenCity (11.215 €/m²); der Durchschnitt liegt bei 944 €/m².

Lage (EFH/ZFH-Grundstücke)Bodenrichtwert (€/m²)
Wilhelmsburg (niedrigster Wert)223
Hamburg Durchschnitt944
HafenCity (höchster Wert)11.215

Im Geschosswohnungsbau liegt der Durchschnitt bei 1.536 €/m² Wohnfläche (Spanne 362 €/m² in Cranz bis 10.525 €/m² in der HafenCity).

Lage (Geschosswohnungsbau)Bodenrichtwert (€/m² Wohnfläche)
Cranz (niedrigster Wert)362
Hamburg Durchschnitt1.536
HafenCity (höchster Wert)10.525

Grundstücksmarkt Hamburg: Transaktionen & Geldumsatz (Marktjahr 2023)

2023 hatte der Hamburger Markt deutlich nachgegeben: Insgesamt 7.063 Kauffälle (−21,0 %), erstmals seit Jahren fielen die Preise für Wohnimmobilien um rund 13–16 %. Am stärksten traf es Mehrfamilienhäuser. Der Gesamtumsatz sank um 33 % auf 6,4 Mrd. €. (Zum Vergleich: 2025 lag die Marktlage mit 10.100 Transaktionen und 9 Mrd. € Geldumsatz wieder deutlich höher – siehe „Aktuelle Marktlage".)

ImmobilienartKauffälle 2023Veränderung
Eigentumswohnungen3.774−21,2 %
Ein- und Zweifamilienhäuser2.025−16,8 %
Mehrfamilienhäuser282−36,8 %
Gesamt7.063−21,0 %

Bei Büroimmobilien sanken die 18.612 ermittelten Werte 2024 um durchschnittlich 15 %; bei Produktion/Logistik zeigten sich die 11.738 Werte mit 250–760 €/m² (Ø 380 €/m²) weitgehend stabil.

Bodenpreisentwicklung

Das Jahr 2023 markiert eine Trendwende nach langem Anstieg. Der Bodenpreisindex für Ein- und Zweifamilienhausgrundstücke (Basisjahr 2010 = 100) fiel von 320,8 auf 250,7 (−21,9 %) und beendete damit einen langjährigen Aufwärtstrend. Zum Stichtag 01.01.2026 setzte sich die Korrektur bei EFH-Bauplätzen mit durchschnittlich −5 % fort – allerdings bei wieder steigenden Transaktionszahlen.

JahrEin-/Zweifam.GeschosswohnungsbauBürohäuserLäden
2019211,4251,0218,8149,1
2020241,0291,0227,8149,1
2021285,4337,0243,4163,7
2022320,8379,9237,2171,1
2023250,7292,1208,7151,0

Bodenrichtwert vs. Verkehrswert

Der Bodenrichtwert beschreibt den durchschnittlichen Lagewert des unbebauten Bodens je Quadratmeter in einer Zone. Der Verkehrswert (Marktwert) Ihrer konkreten Immobilie kann erheblich abweichen, weil Gebäude, Zuschnitt, Ausnutzbarkeit und Zustand hinzukommen. In Hamburg mit seiner enormen Spanne (223 € bis 11.215 €/m²) ist der Bodenrichtwert ein guter Ausgangspunkt, ersetzt aber keine individuelle Bewertung.

So ermitteln Sie Ihren Bodenrichtwert in Hamburg

Geben Sie in der kostenfreien Suche oben Adresse oder Flurstücksdaten ein – der amtliche Bodenrichtwert für Ihre Hamburger Lage wird automatisch ermittelt. Für eine vollständige Einschätzung inklusive Gebäude schließen Sie eine Gesamtbewertung an. Vergleichswerte anderer Großstädte finden Sie z. B. für Berlin oder München.

Häufige Fragen

Was ist der Bodenrichtwert in Hamburg?

Der amtlich ermittelte durchschnittliche Lagewert je Quadratmeter Boden in einer Bodenrichtwertzone, festgelegt vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg zum Stichtag 01.01.2026.

Wo ist Hamburg am teuersten – und am günstigsten?

Höchste Werte erreicht die HafenCity (bis 11.215 €/m² für EFH-Grundstücke), die günstigsten Lagen liegen in Wilhelmsburg (ab 223 €/m²) und Cranz.

Wie haben sich die Bodenpreise zuletzt entwickelt?

Nach dem Einbruch 2023 (Index EFH von 320,8 auf 250,7) gaben die EFH-Bauplätze zum 01.01.2026 nochmals um durchschnittlich 5 % nach – bei wieder steigenden Transaktionen (+11 %) und Geldumsatz (+5 %).

Was kostet Wohnbauland in Hamburg im Durchschnitt?

Der Durchschnitt für EFH-/ZFH-Grundstücke lag bei 944 €/m², im Geschosswohnungsbau bei 1.536 €/m² Wohnfläche (Stichtag 01.01.2024).

Wie aktuell sind die Werte?

Die aktuellen Bodenrichtwerte beziehen sich auf den Stichtag 01.01.2026; die Detail-Tabellen stammen aus dem Bericht 2024 und werden jährlich fortgeschrieben.

Quelle & Stand

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