Ermitteln Sie den Bodenrichtwert für Ihr Hannoveraner Grundstück und ordnen Sie ihn in die aktuelle Marktlage 2026 ein. Für eine individuelle Auskunft nutzen Sie die kostenfreie Suche.
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Die Landesgrundstücksmarktdaten 2026 (Niedersachsen) liegen vor (gag.niedersachsen.de); die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 werden zwischen März und Juni 2026 sukzessive über BORIS Niedersachsen veröffentlicht. Hannover ist innerhalb Niedersachsens das teuerste Preisniveau.
Die folgenden Detail-Tabellen stammen aus dem Bericht mit Stichtag 01.01.2024 (Marktdaten 2023) und werden ersetzt, sobald die vollständigen 01.01.2026-Tabellen ausgewertet sind.
Der durchschnittliche Bodenrichtwert liegt 2026 bei 402 €/m² – Spitzenwert ist der Innenstadtbereich um Ernst-August-Platz/Kröpcke mit bis zu 10.500 €/m². Nach Nutzung differenziert (Stand Ø 2024):
| Nutzung | Bodenrichtwert (€/m²) |
|---|---|
| Gewerbegrundstücke | 180 |
| Hannover Durchschnitt (01.01.2026) | 402 |
| Mehrfamilienhäuser | 450 |
| Ein-/Zweifamilienhäuser | 550 |
| Ernst-August-Platz / Kröpcke (Spitze) | 10.500 |
| Nutzung | 2022 | 2023 | 2024 |
|---|---|---|---|
| Ein-/Zweifamilienhäuser (€/m²) | 480 | 550 | 550 |
| Mehrfamilienhäuser (€/m²) | 480 | 450 | 450 |
| Gewerbegrundstücke (€/m²) | 155 | 170 | 180 |
2023 gingen die Kauffälle deutlich zurück (bebaute Grundstücke −20,4 %, unbebaute −30,4 %, Wohnungs-/Teileigentum −23,4 %); der Gesamtumsatz fiel um 33,7 % auf 3,08 Mrd. €. Für 2026 meldet Niedersachsen landesweit wieder einen Rekordzuwachs beim Geldumsatz.
| Grundstücksart | Kauffälle 2023 | Veränderung |
|---|---|---|
| Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser | 1.578 | −13,2 % |
| Reihenhäuser und Doppelhaushälften | 1.334 | −13,2 % |
| Mehrfamilienhäuser | 339 | −25,8 % |
| Wohnungs- und Teileigentum | 3.734 | −23,4 % |
| Unbebaute Grundstücke | 661 | −30,4 % |
| Teilmarkt | Geldumsatz 2023 (Mio. €) | Veränderung |
|---|---|---|
| Bebaute Grundstücke | 2.220,27 | −32,9 % |
| Wohnungs- und Teileigentum | 756,07 | −30,6 % |
| Unbebaute Grundstücke | 212,11 | −46,6 % |
| Gesamt | 3.080 | −33,7 % |
Der Bodenpreisindex (2010 = 100) stieg von 197 (2019) auf 280 (2022) und lag 2023 bei 278 (−0,7 % ggü. 2022; +41,1 % ggü. 2019).
| Jahr | Bodenpreisindex (2010 = 100) |
|---|---|
| 2019 | 197 |
| 2020 | 227 |
| 2021 | 259 |
| 2022 | 280 |
| 2023 | 278 |
Der Bodenrichtwert beschreibt den durchschnittlichen Lagewert des unbebauten Bodens je Quadratmeter in einer Zone. Der Verkehrswert (Marktwert) Ihrer Immobilie kann davon abweichen, weil Gebäude, Zuschnitt, Ausnutzbarkeit und Zustand hinzukommen. Der Bodenrichtwert ist ein guter Ausgangspunkt, ersetzt aber keine individuelle Bewertung.
Geben Sie in der kostenfreien Suche oben Adresse oder Flurstücksdaten ein – der amtliche Bodenrichtwert (Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026) für Ihre Lage wird automatisch ermittelt. Für eine vollständige Einschätzung inklusive Gebäude schließen Sie eine Gesamtbewertung an. Vergleichswerte aus Niedersachsen finden Sie z. B. für Braunschweig oder Oldenburg.
Der amtlich ermittelte durchschnittliche Lagewert je Quadratmeter Boden in einer Bodenrichtwertzone, festgelegt vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte Hannover zum Stichtag 01.01.2026.
Mit 402 €/m² (Stichtag 01.01.2026) ist Hannover der höchste Wert in Niedersachsen – rund 60 % über dem zweitplatzierten Oldenburg (250 €/m²).
In der Innenstadt am Ernst-August-Platz / Kröpcke mit bis zu 10.500 €/m².
Ein-/Zweifamilienhaus-Bauland im Mittel rund 550 €/m², Mehrfamilienhaus-Bauland 450 €/m², Gewerbegrundstücke 180 €/m² (Ø 2024).
Die Bodenrichtwerte beziehen sich auf den Stichtag 01.01.2026; die detaillierten Markttabellen stammen noch aus dem Bericht 2024 und werden fortgeschrieben.